Atlastherapie nach Arlen
Sanfte manuelle Behandlungstechnik am ersten Halswirbel (Atlas). Bei Säuglingen und Kindern eingesetzt zur Lösung von Bewegungsblockaden, etwa bei Schiefhals (KISS-Syndrom) oder Asymmetrien. Mehr erfahren →
Bewegungsapparat
Sammelbegriff für Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder — alle Strukturen, die Bewegung ermöglichen. Die Orthopädie ist die Lehre der Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Chirotherapie
Manuelle Behandlung von Funktionsstörungen der Wirbelsäule und Gelenke. Wird von Ärzten mit entsprechender Zusatzweiterbildung durchgeführt; bei Kindern in besonders schonender Form. Mehr erfahren →
Einlagen (orthopädisch)
Individuelle Schuh-Einlagen zur Korrektur oder Unterstützung von Fußfehlstellungen. Bei Kindern nicht immer notwendig — der wachsende Fuß braucht in vielen Fällen eher Bewegung als Einlagen. Mehr erfahren →
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Geschützte Berufsbezeichnung nach mindestens 6 Jahren Weiterbildung. Spezialisierung auf Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates. Andrea van Wasen hat diese Anerkennung seit 2014 von der Ärztekammer Nordrhein.
GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)
Bundesweit gültige Vergütungsordnung für privatärztliche Leistungen. Jede Leistung hat eine GOÄ-Ziffer mit festem Punktwert; der Endpreis ergibt sich durch Multiplikation mit einem Steigerungsfaktor (1,0–3,5). Mehr erfahren →
Hüftdysplasie
Häufigste angeborene Fehlbildung des Bewegungsapparates: Die Hüftgelenkpfanne ist nicht ausreichend ausgebildet, der Hüftkopf hat zu wenig Halt. Bei früher Erkennung in 95% der Fälle ohne Operation behandelbar. Mehr erfahren →
Hüftluxation
Komplettes Heraustreten des Hüftkopfes aus der Hüftpfanne. Schwerwiegendste Form der Hüftdysplasie; erfordert sofortige fachorthopädische Behandlung. Mehr erfahren →
Hüftsonographie nach Graf
Standardverfahren zur Hüftultraschall-Untersuchung bei Säuglingen, entwickelt vom österreichischen Orthopäden Reinhard Graf. Klassifikation in Hüfttypen Ia–IV ermöglicht eine präzise Beurteilung der Hüftreife. Mehr erfahren →
IGeL (Individuelle Gesundheitsleistung)
Medizinische Leistungen, die nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören und vom Patienten selbst zu zahlen sind. In der Privatpraxis irrelevant — dort ist die GOÄ Grundlage.
KISS-Syndrom
Kopfgelenk-induzierte Symmetriestörung. Säuglings-Asymmetrien (z.B. Schiefhals, einseitige Bevorzugung), die mit Bewegungsblockaden im Bereich der oberen Halswirbelsäule erklärt werden. Mehr erfahren →
Klumpfuß
Angeborene Fußfehlstellung mit charakteristischer Stellung von Vor- und Rückfuß. Behandlung erfolgt heute meist nach der Ponseti-Methode mit Gipsen + nachfolgender Schiene. Mehr erfahren →
Knick-Senkfuß
Fußfehlstellung mit Abflachung des Längsgewölbes und Knicken der Ferse nach innen. Bei Kleinkindern oft physiologisch (entwicklungsbedingt) und nicht behandlungsbedürftig — eine differenzierte Beurteilung ist entscheidend. Mehr erfahren →
Manuelle Medizin
Diagnostische und therapeutische Methode zur Erkennung und Behandlung reversibler Funktionsstörungen am Bewegungsapparat. Zusatzbezeichnung der Ärztekammer; bei Kindern in besonders sanfter Form ausgeführt. Mehr erfahren →
Morbus Osgood-Schlatter
Schmerzhafte Reizung am Ansatz der Kniescheibensehne (Tuberositas tibiae). Tritt bei sportlich aktiven Jugendlichen während des Wachstumsschubs auf; meist selbstheilend bei reduzierter Belastung.
Morbus Perthes
Aseptische Hüftkopfnekrose im Kindesalter (4–8 Jahre). Der Hüftkopf wird vorübergehend nicht ausreichend durchblutet. Verlauf über mehrere Jahre; engmaschige Kontrolle wichtig. Mehr erfahren →
O-Beine (Genu varum)
Beinachsenfehlstellung mit Auswärtsstellung der Knie. Bei Kleinkindern bis ca. 2. Lebensjahr physiologisch; danach Übergang zu X-Beinen. Bei ausgeprägter oder asymmetrischer Form fachärztliche Abklärung. Mehr erfahren →
Pavlik-Bandage
Spezielle Bandage zur Behandlung der Hüftdysplasie bei Säuglingen. Hält die Hüften in Beuge- und Spreizstellung, fördert die Pfannenausreifung. Wird bei leichten bis mittleren Formen verwendet. Mehr erfahren →
PKV (Private Krankenversicherung)
Krankenversicherung mit Vollkosten-Abrechnung nach GOÄ. Erstattet in der Regel die kompletten Kosten einer privatärztlichen Behandlung. Mehr erfahren →
Ponseti-Methode
Heute weltweit bevorzugte konservative Behandlung des angeborenen Klumpfußes nach Ignacio Ponseti. Wöchentliche Gips-Wechsel, danach Achillotenotomie und Tragen einer Abduktionsschiene über mehrere Jahre. Mehr erfahren →
Privatpraxis
Praxis ohne Kassenzulassung. Behandlung erfolgt für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte sowie gesetzlich Versicherte als Selbstzahler nach §18 BMV-Ä. Abrechnung nach GOÄ. Mehr erfahren →
Sichelfuß
Angeborene Fußfehlstellung mit C-förmiger Verbiegung des Vorfußes nach innen. Häufig spontane Korrektur in den ersten Lebensmonaten; bei Persistenz manuelle Therapie oder Schienenbehandlung.
Skoliose
Seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung. Häufig in der Pubertät auffällig. Frühe Erkennung durch Vorbeugetest (Adams-Test); je nach Schweregrad Physiotherapie, Korsett oder operative Therapie. Mehr erfahren →
Sonographie
Ultraschall-Untersuchung — strahlungsfreie Bildgebung mit hochfrequenten Schallwellen. Bei Kindern bevorzugte Diagnostik für Gelenke, Weichteile und insbesondere die Säuglingshüfte. Mehr erfahren →
Spreizhose
Orthopädisches Hilfsmittel zur Behandlung leichter Hüftdysplasien beim Säugling. Spreizt die Beine in eine günstige Position (Sitzhocke); fördert die Hüftreifung. Mehr erfahren →
Steigerungsfaktor (GOÄ)
Multiplikator zwischen 1,0 und 3,5, mit dem die GOÄ-Punktzahl einer Leistung multipliziert wird. Standardbereich 1,0–2,3; höhere Faktoren erfordern eine Begründung. Bei Säuglingen ist ein erhöhter Faktor häufig angemessen. Mehr erfahren →
U3-Untersuchung
Dritte Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt in der 4.–5. Lebenswoche. Beinhaltet seit 1996 die Hüftsonographie zur Früherkennung von Hüftreifungsstörungen. Mehr erfahren →
Wachstumsfugen (Epiphysenfugen)
Knorpelige Wachstumszonen an den Enden der Röhrenknochen. Hier findet das Längenwachstum statt. Verletzungen oder Reizungen in diesem Bereich erfordern besondere Aufmerksamkeit.
Wachstumsschmerzen
Nächtliche, oft an den Beinen lokalisierte Schmerzen bei Kindern zwischen 3 und 12 Jahren. Genaue Ursache ungeklärt, gutartiger Verlauf. Wichtig: Ausschluss anderer Erkrankungen vor der Diagnose. Mehr erfahren →
X-Beine (Genu valgum)
Beinachsenfehlstellung mit Einwärtsstellung der Knie (X-förmig). Zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr physiologisch; danach sollte sich die Achse zur geraden Form normalisieren. Mehr erfahren →

Wie kann ich behilflich sein?

Praxis OrthoKind · Andrea van Wasen · Bredeneyer Straße 122, 45133 Essen